Man lernt nie aus –

dieser Satz ist wie ein alter völlig abgegriffener Hut, der aber immer modern bleiben wird. Auch die Kunst ist ewig, sie schreibt Menschheitsgeschichte schon seit 80000 Jahren. Folgerichtig ist Erfahrung und Wissen das Elixier, welches Kunsthändler und Kunsthandel prägt.

Rational gesehen steht der Handel mit Kunst national und international auf drei Säulen:

Zurück zur Eigenwerbung

In der Regel kauft der Kunsthändler seine Exponate mit eigenen Mitteln und steht somit in der Verantwortung.

Ein Wort zur Ausrichtung

Es gibt Spezialisten in einem Fach und „Generalisten“ für das gesamte Spektrum des Kunstschaffens.

Eine Übersicht

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– Glas –

Glas ist ein faszinierendes Material, fest aber gleichzeitig transparent. Das 17. und 18. Jahrhundert ist die Hochzeit des geschnittenen Glases mit großen Namen. Wir überschauen einen Zeitraum von 6000 Jahren.

Markt: Je anspruchsvoller desto seltener.

Freundschaftsrömer Nord/Mitteldeutsch  

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– Silber –

Silber ist durch die Jahrtausende wertbeständig, hoch geschätzt und nicht erst seit dem Mittelalter durch Höchstleistungen von Gold- und Silberschmiede in ihrer handwerklichen Kunst gekrönt.

Markt: Ewig glänzend

Norddeutsch

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– Porzellan –

Bei Porzellan schauen wir auf das mit so viel Erfindergeist im Jahre 1709 in Meißen erfundene Porzellan als Antwort auf das um Jahrhunderte ältere chinesische und auch jenes Medici Porzellan, das Verschwiegene, schon seit 1575 aus Florenz. Ganze 60 Exponate zieren die Museen. Porzellan lebt bis heute in allen Familien, teils im Gebrauch oder als Kulturgut in Vitrinen.

Markt: Der Markt ist mit Porzellan des 18 und 19. Jahrhunderts gut versorgt.

Höchst

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– Fayencen –

Die Erfindung der Fayence eröffnete eine neue Welt des Kunstschaffens. Explosionen von Einfallsreichtum in der Malerei, Farben, Dekoren und Formen bescherte uns eine grenzenlos kunstvolle Palette. Persien sehen wir schon im 13. Jh., daran anschließend Italien, Spanien, Frankreich, Niederlande, Deutschland und viele andere Länder.

Markt: Bei frühen Exponaten mit hoher Qualität befindet er sich auf Diät.

Fayencekrug Portugal, 1682

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– Keramik –

Zur Familie der Keramik zählt auch das hoch geschätzte Steinzeug, sein Scherben besitzt die größte Härte aller Keramiken. Deutschland und Belgien gehörten schon im 15. Jh. zu den wichtigsten Produktionsstätten. Die Sammelleidenschaft konzentriert sich besonders auf die Formen des 15. bis 17. Jh. mit ihren bildhaften Darstellungen, Bemalungen und schönen Glasuren.

Markt: Ab und an gibt es ein Mauerblümchen zu pflücken.

Steinzeug Raeren

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– Möbel –

Möbel und Menschen haben eine innige Beziehung. Als Begleiter über die Jahrhunderte wurden sie gepflegt und bei Bedarf liebevoll aufgearbeitet. Die Architektur, Schnitzerei und Bemalungen begeistern unseren Kunstsinn bis heute. Bei aktuellen Massenproduktionen der besonderen Art schauen wir weg.

Markt: Er ruht sich z.Zt. aus.

Hamburger Bücherschrank um 1800

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– Malerei –

Der aus allen Nähten platzende Markt der Malerei ist eine Spielwiese auf der nicht zuletzt Abenteurer voll oder leer auf ihre Kosten kommen.

Der Markt quillt über.

Felix Schadow „Lotte schneidet das Brot für ihre Geschwister“

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– Leuchter –

Nach alledem was es zu wissen lohnt noch ein Blick auf eine Spezialität und den Geheimtipp des Hauses. Die Leuchterkultur ist eine lange über 3000 Jahre gepflegte Symbiose von idealer Gebrauchsform und hoher bildhauerischer Kunst. Die Kontinuität von 40000 Jahren Lichtträgern, die unser Dasein beleuchtete und erleuchtete, von der Feuerschale über archaische Leuchter-Frühformen bis zu romanischen, gotischen, Renaissance- und Manierismus-Leuchtern, Barock, Rokoko, Louis-seize, Empire, Biedermeier, Jugendstil und ART DECO machen die Faszination aus, zumal jede Epoche ihren eigenen Stil erschaffen hat.

Gotik und Renaissance Rheinland und Nürnberg

Bei alledem geht es primär gar nicht um den Verkauf des antiken Objekts. Je länger es im Geschäft verweilt, desto intensiver wird die Zwiesprache und nicht selten entwickelt dieses Kunstobjekt einen eigenen Willen und möchte gar nicht mehr in andere Hände.

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